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Das Rumänische Kulturinstitut Wien unterstützt das Konzert Das Labyrinth der Gefühle” der Künstlerinnen Rodica Vica, Julia Kräuter und Cecilia Sipos. Das Konzert findet am Mittwoch, den 23. April, um 19:30 Uhr im Festsaal der Bezirksvorstehung Alsergrund statt (Währingerstraße 43, 1090 Wien). Das Konzert wird vom Verein Vox Anima Wien organisiert und von der Bezirksvorstehung Alsergrund finanziert.
In der magischen Symbiose aus Stimme, Harfe und Cello erschaffen die Ausnahmemusikerinnen Rodica Vica, Julia Kräuter und Cecilia Sipos Klangwelten, die direkt ins Herz treffen. Ob Rodica Vicas ausdrucksstarke Stimme, Julia Kräuters zarte, doch kraftvolle Harfenklänge oder Cecilia Sipos' tief berührendes Cellospiel – jede Note erzählt eine Geschichte, jede Melodie lässt die Gefühle aufblühen.
Programm:
„Amarilli mia bella” (Freude und Liebe) von G. Caccini
„La Source” (Überraschung) von A. Hasselmans
„Lascia ch'io pianga” (Traurigkeit) von G. F. Händel
„Caprice No. 2 in G minor” (Angst) von J. M. Dall'Abaco
„Son pochi fiori” (Nostalgie) von P. Mascagni
„Dido's Lamento” (Hoffnungslosigkeit) von H. Purcell
„Armatae face et anguibus” (Wut) von A. Vivaldi
„Septembrie cu roze” (Melancholie) von Nicolae Bretan
Rodica Vica ist Gastsolistin vieler Opern und Philharmonien, sowohl in Rumänien als auch im Ausland, und gilt als eine der interessantesten Stimmen ihrer Generation. Die Sopranistin feierte 2010 ihr Debüt auf der Bühne der Bukarester Oper, mit der sie seither dauerhaft zusammenarbeitet. Sie sang u.a. die Hauptrollen in „Die Zauberflöte“ (Königin der Nacht), in „Don Giovanni“ (Donna Anna) von W. A. Mozart, in „Rita“ von G. Donizetti, in „Der Barbier von Sevilla“ (Rosina) von G. Rossini und in „Alcina“ von G. Fr. Händel. Rodica Vica konnte bereits zahlreiche Preise auf nationalen und internationalen Wettbewerben ergattern: Den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb für Barockmusik „La Stravaganza" in Cluj-Napoca, den zweiten Preis beim Rumänischen Radiowettbewerb „Drumul spre celebritate” und den Preis für die beste musikalische Darbietung bei der „Ion Dacian" Trophäe für junge DarstellerInnen und viele weitere. Zu ihrer aktuellen künstlerischen Tätigkeit gehören die weltweite Uraufführung von George Enescus Oratorium „Strigoii“ mit dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin im Konzerthaus Berlin unter der musikalischen Leitung von Gabriel Bebeșelea, die „OTP Bank Gala“ in dem Bela Bartók-Müpa Saal in Budapest, „Canto Barocco“ am Teatro La Fenice, Antonio Vivaldis „Gloria“ zusammen mit der Accademia Bizantina unter der Leitung von Ottavio Dantone bei der Eröffnung des Varazdin Baroque Festivals, „La Lumiere Comique“ beim Budapest Early Music Festival und „BaRockIN'Transylvania“ mit dem Musica Ricercata Orchester, „Matthäus Passion“ von J. S. Bach unter der Leitung von Cristian Măcelaru im Bukarester Athenäum, Olivier Messiaens „Poemes pour mi“ mit der Siebenbürgischen Philharmonie unter der Leitung von Cristian Mandeal, ein Konzert im Rahmen des Ödipus-Monats in London, das im Rahmen der Veranstaltungen, welche im Vorfeld der Premiere von Enescus Oper im Royal Opera House Covent Garden geplant waren, stattfand.
Julia Kräuter absolvierte ein Studium im Konzertfach Harfe und Instrumentalpädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Mirjam Schröder-Feldhoff und Prof. Adelheid Blovsky-Miller sowie ein Masterstudium "Music in Performance" an der Hochschule für Musik in Würzburg bei Prof. Andreas Mildner. Sie trat im Rahmen der "Young Artists Concert Series" als Solistin im Wiener Konzerthaus auf. Zudem wurde sie für ein "Start up!"-Konzert der Wiener Jeunesse in den neuen Sälen des Wiener Musikvereins eingeladen. Sie ist Preisträgerin des Bertold-Hummel-Wettbewerbs in Würzburg und des Internationalen ÖJAB Musikwettbewerbs in Wien. Neben ihrer solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit ist sie auch als Pädagogin aktiv und unterrichtet an der Landesmusikschule St. Pölten sowie an der Franz Schmidt-Musikschule in Perchtoldsdorf.
Cecilia Sipos trat in verschiedenen Kammermusikensembles bei renommierten Festivals wie den Europäischen Wochen Passau, ImpulsTanz Wien, Styriarte Graz, Sommerfestival Grafenegg, Jüdisches Festival Budapest, Donaufestwochen in Strudengau und vielen anderen auf. Ihr Debüt als Solistin in Italien gab sie 2011 mit dem Philharmonischen Orchester Bacău beim Cellokonzert von Antonín Dvorak. Sie ist in vielen europäischen Ländern, aber auch in Japan, Aserbaidschan, Turkmenistan und Georgien aufgetreten. Mit ihrem freien Geist, ihrer Offenheit und ihrer Wissbegierde engagiert sich die Künstlerin auch für genreübergreifende Projekte. So arbeitet sie beispielsweise mit dem Schriftsteller Semier Insayif zusammen. Ihr gemeinsames Buch und die CD „mondasche“ - eine Hommage an den Cellisten Martin Hornstein - sind 2019 erschienen (Klever Verlag).
Der Musikverein KlangVoll unter der Leitung der Cellistin Cecilia Sipos und Lukas Martin Drechsel-Burkhard hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Tradition des Musiksalons neu zu beleben und seine soziale und gesellschaftliche Funktion in zeitgemäßer Form fortzuführen. Mit seinen Initiativen fördert er sowohl das klassische Repertoire als auch den Dialog zwischen MusikerInnen und Publikum und bietet eine intime und authentische Erfahrung im Geiste der alten aristokratischen Salons.
Partner: Verein Vox Anima Vienna, Bezirksvorstehung Alsergrund, Rumänisches Kulturinstitut Wien